Willis Woche: Robert immer im Blick

Willi ist bester Laune, sein Trecker Robert tuckert ohne Zwischenfälle und Danzig ist erreicht. Der 81-jährige Winfried Langner, genannt Trecker-Willi, hat es in zehn Tagen von Lauenförde an der Oberweser bis in die polnische Stadt Danzig geschafft.

Bekannt wie ein bunter Hund
„Die Fahrt verlief bis jetzt ohne Probleme“, erklärt der Rentner am Telefon und lacht. Zweimal musste Willi seine Vorräte schon auffüllen. Einmal hat er bereits in Polen eingekauft. „Ich habe mich mit Händen und Füßen verständigt. Irgendwie klappt das immer.“ Erstaunt ist Willi, wie viele Leute ihn erkennen und auf seine geplante Treckertour von der Oberweser bis nach St. Petersburg ansprechen. „Es sind schon so viele Leute auf mich zugekommen. Ich habe das Gefühl, auf den Campingplätzen kennen mich alle.

Gutes Reisewetter
Zehn Stunden am Tag fährt er mit seinem Trecker. Der alte Deutz vom Typ D15 schafft 18 Stundenkilometer. Froh ist Willi, dass es in Polen derzeit nicht ganz so warm ist. Maximal 27 Grad waren es zuletzt und trübes Wetter. „Da kann man es auf dem Trecker gut aushalten.“ Nur ein Problem hat Willi. Er muss seinen Trecker ständig im Blick behalten. Die Angst, dass etwas gestohlen oder kaputtgemacht wird, ist zu groß. „Ich kann meinen Robert doch nicht alleine lassen.“ So wird Trecker-Willi vor der Weiterfahrt sehr wahrscheinlich auf einen Stadtrundgang durch Danzig verzichten müssen.

Diesen Text haben wir mit freundlicher Genehmigung von Florian Quanz von der HNA übernommen. www.hna.de

Mehr zu Trecker-Willi:
Teil 1 – Ein Mann fährt seinen Weg
Teil 3 – Gestrandet in Kaliningrad
Teil 4 – Am Strand der Kuhrischen Nehrung

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